Jiuhuashan, der zweite heilige buddhistische Berg
Am 28.04.2026 fahren wir von Putuoshan weiter nach Jiuhuashan.
Hier wohnen wir im Floral Lux Cloudveil Haven Hotel, ein schönes kleines Haus. Unser Zimmer ist groß und sehr gemütlich. Die Besitzerin und die Angestellten kümmern sich rührend um uns. Es gibt auch ein kleines Restaurant im Hotel in dem wir jeden Abend vorzügliches Essen bekommen.
Da das Besucherzentrum 8km entfernt ist, werden wir kostenlos hingebracht und auch wieder abgeholt.
Der zweite heilige buddhistische Berg liegt inmitten eines Unesco Geoparks.
Es gibt zwei Seilbahnen und einen Schrägaufzug und man muss Eintritt und Busfahrten bezahlen, das Gelände ist sehr weitläufig und die einzelnen Attraktionen liegen weit voneinander entfernt. Ein überaus freundlicher Bediensteter im Besucherzentrum zeigt uns stolz Fotos von blühenden Sträuchern und wir lächeln. Er bringt uns zu einem Schalter, sagt der Kassiererin welche Tickets wir brauchen und zeigt uns dann noch den Bus. Wir kommen an der Talstation einer Gondel an und suchen den Fußweg, da wir den Berg ja über die zahlreichen Treppen besteigen wollen. Etwas wundern wir uns, dass wir die einzigen sind die nicht mit der Gondel fahren, freuen uns aber über die Ruhe. Wir kommen vorbei an Teeplantagen, die Landschaft ist wunderschön. Nach etwa 20 Minuten gelangen wir zu einem Haus. Eine junge Frau will uns Tee geben, wir wollen aber weiter, finden aber keinen Weg mehr. Mit Händen und Füßen versuchen wir der Frau zu erklären, dass wir zu Fuß auf den Berg möchten, sie schüttelt nur den Kopf. Es bleibt uns nichts übrig, als wieder zurück zu gehen.
An der Bushaltestelle erklären uns junge Chinesen mit der Hilfe von Übersetzungsapps, dass wir am Fuße des falschen Berges stehen. Auf diesen fährt man, um die schönen Blumen und Sträucher zu bewundern. Das hat wahrscheinlich der Bedienstete gemeint, als er uns die Fotos gezeigt hat.
Die Jungen helfen uns noch, passende Bustickets zu kaufen und den richtigen Bus zu finden.
Das Pilgern in China scheint nicht so einfach zu sein ; ).
Als wir dann aber endlich auf dem richtigen Weg sind, sind wir nicht mehr alleine unterwegs. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, vorbei an vielen Schreinen und Tempeln über teilweise steile Stufen...
... den Gipfel mit dem Huacheng Tempel zu erreichen.
Der Jiuhuashan ist dem Bodhisattva Ksitigarbha gewidmet. Dieser soll das Gelübde abgelegt haben, alle Lebewesen aus den Höllenreichen zu führen, bevor er die Buddhaschaft erreicht. Er wird oft als einfacher Mönch dargestellt und besonders in China und Japan verehrt.
Die Gegend hier ist wunderschön, die Spiritualität spürbar.
Ich bin glücklich, das erleben zu dürfen.
Wieder herunten finden wir ein kleines Café und gönnen uns einen hervorragenden Cappuccino.
Am nächsten Tag schüttet es und wir nützen den Tag zum Wäsche waschen, lesen und relaxen.




















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