Dienstag, 5. Mai 2026

Shanghai, der Beginn einer spannenden Reise?


Über Bangkok nach Shanghai, unüblich eigentlich, hat sich jedoch so ergeben, damals vor 9 Monaten, zu Beginn unserer Reiseplanung.





















Auch unüblich wahrscheinlich die Dauer unseres geplanten Aufenthalthaltes, 8 Wochen wollen wir in China bleiben. Das Grundgerüst unserer Reiseroute ist die 4 heiligen Berge der Buddhisten in China zu besuchen bzw. besteigen zu wollen. Eine Idee von Renate, fühlt sie sich doch auch stark zum Buddhismus hingezogen.

Putuo Shan, Jiuhua Shan, Emei Shan und Wutai Shan, so heißen sie und sind im ganzen Land verteilt.
Aber nicht nur die genannten Berge sind es wert besucht zu werden. China ist groß, fast so groß wie Europa. Da gibt es dazwischen sicher genug zu erleben, da werden uns die 8 Wochen sowieso zu kurz erscheinen. 
Die Reiseplanung war sehr aufwendig, ein 1300 Seiten dicker Reiseführer und das Internet waren dabei sehr hilfreich. Aber kann man so eine Reise überhaupt zu 100 Prozent durchplanen? So groß, so unterschiedlich und so fremd. Auch wenn wir vor 10 Jahren schon einmal für 7 Wochen China besuchten. Nein, aber wir sind schon neugierig was uns erwartet und lassen uns auch gerne überraschen.

Shanghai, 14 Millionen Einwohner mittlerweile. Vor sehr langer Zeit, in den 90er Jahren, war ich mit Elfriede schon mal hier. Damals, im Gegensatz zu Elfriede noch gar nicht reiseerfahren. Ich glaube Elfi hatte es nicht leicht mit mir.
Heute nach über 30 Jahren bin ich wieder hier, mit Renate. Unglaublich die Atmosphäre, gar nicht hektisch finde ich, die Elektroautos und die mit Batterie betriebenen Mopeds schleichen fast durch die Straßen. Keine Abgase, kein Gehupe, ein totaler Kontrast zu Bangkok von gestern.
Unser Hotel liegt etwas abseits, für die  25 km ins Zentrum bezahlen wir für ein Taxi 13 €.

Glücksbringer aus Kräutern und Holzstaub herzustellen hat in China eine lange Tradition, welche eng mit Feng Shui verbunden ist.
Renate, wie könnte es auch anders sein, interessiert sich dafür und hat sich daher für einen Workshop angemeldet.
In einem alten kleinen gelben Haus neben vielen Hochhäuser befindet sich die kleine Werkstatt wo nun Renate einige Stunden verbringt und ich die nähere Umgebung erkunde. 










Der Weg ist das Ziel. Gleich um die Ecke entdecke ich ein kleines Café, unweit davon in einer kleinen Gasse ein unglaublich gemütliches französisches Restaurant. Inmitten der Großstadt, umgeben von Hochhäusern und Wolkenkratzern.






Etwas weiter entfernt komme ich zufällig am Jade Buddha Tempel vorbei.













Gemeinsam fahren wir danach noch zum Bund, von wo man einen tollen Ausblick auf die über dem Fluss liegenden Hochhäuser hat.










Auch am nächsten Tag sind wir in der Stadt, besuchen Handwerksviertel, welche noch nicht den Hochhäusern weichen mussten und die sogenannte Altstadt. Hier wurde leider vieles abgerissen und neu nach chinesischen Geschmack wieder aufgebaut.
















Nach 3 Nächten im gemütlichen Hotel ging unsere Reise weiter nach Putuoshan, einer Insel 250 km westlich von Shanghai gelegen.









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