Dienstag, 12. Mai 2026

Sanqing Shan 


Auch ein heiliger Berg, dieses Mal einer für Daoisten. 









Der Daoismus ist eine 2500 Jahre alte chinesische Religion, welche den Einklang mit der Natur und dem Fluss des Lebens anstrebt."Dao" bedeutet "Weg" und der Daoismus verkörpert im Prinzip die Lehre des Weges. Wie man den Weg, welchen man vor sich hat, am besten bewältigen kann. Eine der Grundprinzipien ist "Wu Wei" - Handeln durch Nichthandeln. Wu Wei bedeutet jedoch nicht Faulheit sondern intelligentes Handeln, ohne gegen den natürlichen Fluss anzukämpfen. Rückbesinnung auf das Wesentliche, weniger Ego und Ehrgeiz.

Der Berg Sanqing Shan wurde aufgrund seiner einmaligen Gesteinsformationen und schützenswerten Natur von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.


















Der kleine Gebirgsstock in der Provinz Jiangxi hat eine Größe von 230 km2 und erreicht eine Höhe von bis zu 1850m.
Glatte Granitfelsen, hochragende Nadeln aus Granit und eine üppige Natur machen diese Bergwelt  zu einer für uns fremd anmutenden, exotischen Landschaft.








Das nebelige Wetter trägt noch zusätzlich dazu bei, eine mystische Stimmung aufkommen zu lassen.










So wie so oft in der  Bergwelt Chinas wurden  auch hier komfortable Pfade, oft auch in steilster Umgebung angelegt und ermöglichen es Abschnitte zu erreichen, welche ansonsten total unzugänglich wären.
Pfad ist jedoch eigentlich untertrieben, denn man erkundet die wirklich imposante Natur auf breiten, mit Granit gepflasterten Wegen.










Und man ist nicht alleine. Sowas von nicht alleine, besonders nicht jetzt in der ersten Maiwoche, in der es bis zum 5. Mai eine angeordnete nationale Urlaubswoche gibt. 







Da kann einem schon auch einmal schwindlig werden.



Und plötzlich ist man wieder alleine.




Unsere Unterkunft liegt etwas abseits in einem kleinen Tal und ist einer Berghütte nicht unähnlich. Ein Bach rauscht vorbei, die Luft ist frisch und das Zimmer sowie das Haus sind aus Holz gezimmert. Nur, bei uns zu Hause auf der Alm schmeckt mir das Frühstück besser. 
Statt Kaffee und Kuchen gibt's hier eine scharfe Nudelsuppe und zum Trinken heißes Wasser.





Dafür wird man gratis die 8 km bis zum Eingang des Nationalparks gefahren und auch wieder abgeholt.
Drei Nächte haben wir hier in der einfachen Unterkunft verbracht um danach weiter nach Changsa zu fahren.
Dort erwartete uns ein sehr schönes und sauberes Hotel, sehr günstig, 52 Euro fürs Zimmer inkl. Frühstück.















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