Besuch des Nationalparks Zhangjiajie
Der Zhangjiajie Nationalpark liegt im Bezirk Wulingyuan 30 km von der Stadt Zhangjiajie entfernt, wurde 1982 gegründet und gilt als der erste Nationalpark Chinas.
Die Bekanntheit steigerte sich 1992, nachdem der Zhangjiajie National Forest Park, wie er genau heißt, zum UNESCO Weltkulturerbe und UNESCO Geopark deklariert wurde.
Ein richtiger Hype setzte aber ab 2009 ein, als James Cameron die einzigartige Felslandschaft als Inspiration für einen Teil seines Sience Fiction Films „Avatar“ nutzte. Gedreht wurde der Film jedoch nicht hier sondern es wurde in Filmstudios aufwendig eine ähnliche virtuelle Welt erschaffen.
Der Nationalpark Zhangjiajie ist nur ein Teil eines Naturparks mit dem Namen Wulingyuan Forest Parks, welcher immer wieder erweitert wurde und mittlerweile aus 3 Abschnitten besteht, die untereinander verbunden sind. Die Größe ist mit ca. 400 km2 angegeben.
Es ist insgesamt alles ein wenig verwirrend, im Vorfeld bekommt man kaum Informationen wie was abläuft.
Erst in unserem sehr komfortablen Hotel in der Nähe des Haupteingangs des Nationalparks Hotel, wo wir dann auch die Tickets kauften, bekamen wir umfassende Tipps von einem engagierten Mitarbeiter.
Pläne oder Kartenmaterial gab es trotzdem auch dort nicht, von einer großen Übersichtskarte welche an der Wand befestigt war, konnte ich zumindest mit dem Handy ein paar Fotos machen.
Die Eintrittskarten, für die es ab 60 bzw. 65 Jahren gestaffelt starke Ermäßigungen gibt, sind 4 Tage gültig, ebenso die Tickets für die Busse, die Seilbahnen und den Aufzug.
Gesichtserkennung ersetzt die Eintrittskarten.
Mittels Bus wird man vom Eingang des Parks zu den gewünschten Abschnitten gebracht, von wo man entweder zu Fuß über Wanderwege oder mit Seilbahnen auf das Platteau des Gebiets gebracht wird. Und wir wären nicht in China, es gibt sogar die Option mit dem weltweit höchsten Panoramaaufzug sich an einer Klippe 300 m nach oben befördert zu lassen.
Gesichtserkennung ersetzt die Eintrittskarten.
Mittels Bus wird man vom Eingang des Parks zu den gewünschten Abschnitten gebracht, von wo man entweder zu Fuß über Wanderwege oder mit Seilbahnen auf das Platteau des Gebiets gebracht wird. Und wir wären nicht in China, es gibt sogar die Option mit dem weltweit höchsten Panoramaaufzug sich an einer Klippe 300 m nach oben befördert zu lassen.
Am schönsten ist es jedoch zu Fuß, nur eine Handvoll Menschen und ein paar Affen haben wir beim Aufstieg getroffen. Himmlisch ruhig war der Aufstieg in unberührter Natur, zumindest bis wir oben wieder auf die anderen trafen.
Oben angelangt kann man weitere umfangreiche, kilometerlange Wanderungen machen. Den ganzen Tag, wenn man will. Je weiter weg, umso ruhiger.
Die Berg- und Waldlandschaft besteht aus unzähligen markanten Sandsteinsäulen. Viele der Türme sind höher als 200 m und bestehen aus quarzreichem Sandstein, welche ihre Form durch physikalische Verwitterung wie Wind, Wasser und Eis bekommen haben.
Am schönsten ist die Landschaft am Vormittag, wenn man Glück hat und aufsteigender Nebel die Umgebung verzaubert.
Oft ist der Nebel jedoch immer wieder auch dichter, dann kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen.

























